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Reparaturverhalten von Herstellern

16. Juli 2010 2 Kommentare

Da ich mal wieder zum bloggen komme:

Sachen gehen kaputt, kaputte Sachen sammeln sich an und wollen zum Hersteller. Vor einem Monat hatte ich 3 davon losgeschickt:

  • Olympus Blitz von meiner Spiegelreflex: Arretierungsring war seit einer Weil kaputt, aber konnte den Blitz nicht entbehren. Wohl bekanntes Problem, das Ding ist irgendwann einfach geplatzt, obwohl ich relativ lieb zu meiner Kamera bin.  Genau mit diesem Hinweis, Rechnung, Beipackzettel (Problemstellung, Rücksendeadresse) und genau dem Zettel nur von der Olympusseite ging das Paket auf die Reise.
    Neuwert: ~200Euro
  • Herpa Airbrush: Luft kam aus der Pistoleninneren: Ein der Luftzufuhrsschlauch war getrennt. Wieder die nötigen Zettel und ab ins Paket. Ich kann wirklich nichts dafür =(
    Neuwert: ~45 Euro
  • Neu erworbene Minitrix Dampflokomotive: Die “flexiblen” Leitungsbahnen für den Decoderchip sind nicht so flexibel wie ich dachte, nach ein paar Mal biegen waren diese gebrochen. Außerdem lief eine Achse der Lok nicht immer mit und ein Licht war etwas dunkler als das andere. Mit allem nötigen Zetteln und viieell Polsterung ab ins Paket.
    Neuwert: ~130Euro

Versendet. Ich weis nicht was zuerst zurück kam (sofort bloggen müsst man!), aber ich glaube es war der Blitz von Olympus und zwar nach nicht mal einer Woche. Arretierungsring wieder ganz, auf dem Reparaturzettel stand “Elektronik gewechselt” :/. Naja. Danke Olympus für den sehr schnellen Service.

Kurz danach holte ich ein weiteres Paket ab von der Post: Die Herpa Airbrush. Eine Nagelneue Airbrush und ein Kopfaufsatz für diese waren drin. Leider nicht die Schraubkupplung für den Schlauch hinten die ich beigelegt hatte. Ist aber nicht so schlimm weil ich eh ein anderes Kupplungssystem verwende. Außerdem lag eine Karte bei von einer Frau vom Kundenservice mit ein paar sehr netten Worten. “… viel Spaß weiterhin beim Hobby und airbrushen … ” war der ungefaire Wortlaut. Danke Herpa für den super Service.

Von Minitrix, bzw nun Märklin bekam ich nur eine Mail:
Sehr geehrter Märklin-Kunde,

vielen Dank für Ihre Einsendung des/der im Anhang aufgeführten Artikel(s). Unser Team vom Reparaturservice wird Ihren Auftrag so schnell wie möglich bearbeiten.
Bitte beachten Sie, dass dies nur eine automatisch erstellte Eingangsbenachrichtigung ist und damit keine Antwort auf Ihr Anliegen darstellt.

Ist schonmal gut. Gutes informationssystem (Meine Emailadresse stand auf dem Beipackzettel). 13 Tage später sendete ich eine Statusanfrage und immerhin sehr schnell kam folgendes zurück:

Sehr geehrter Herr Hennig,
es wird leider noch einige Zeit für die Rücksendung Ihrer Lok dauern, wir bitten um Ihr Verständnis .
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Märklin Kundenservice

Das war am 28.06.2010. Aber danke an Märklin zumindest für den guten Informationsfluß.

Da ich schonmal eine Lok bei denen hatte weiß ich das einige Zeit wirklich einige Zeit bedeuten kann.  Leider sind Modellbahnhersteller noch nicht im Jahr 2010 angekommen und mit uns kann man das ja machen. In jedem anderen Bereich wären solche wartezeiten undenkbar. Aber hoffentlich sind das nur kurzzeitige Folgen des Verkauft von Minitrix an Märklin und es wird besser.

Wir sehen also guter Service ist nicht vom Gegenstandswert abhängig sondern nur rein von der Firma.

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