Archiv

Artikel Tagged ‘fedora’

Aktuelle Distributionserfahrungen

2. Juni 2008 1 Kommentar

Mein Notebook, das HP6910p ist etwas, ich sage problematisch mit der Hardware. OpenSuse war eher enttäuschend, nichtmal Standby funktionierte (von der LiveCd getestet, daher nicht unbedingt aussagekräftig), ich habe die CD jedoch wärhend des Vortrags über den TMP Chip zum Wlan-Surfen benutzt, das funktionierte also zumindest. An diesem Tag sollte nun etwas passieren was ich nicht mehr für möglich gehalten habe:
Ich Steckte den USB Stick von Fedora in mein USB-Anschluss und bootet von diesem. Wlan wurde erkannt, alles andere schien auch zu funktionieren, interresant. Doch was ist das?

Welch ein seltenes und eigenartiges Icon auf meinem Desktop? Kodak? Die SD Speicherkarte die in meinem Kartenleser steckt! Ihr fragt euch nun sicher was daran so besonders ist:
Diese beiden Geräte laufen einfach noch kaum unter Linux:
02:06.3 SD Host controller: Ricoh Co Ltd R5C822 SD/SDIO/MMC/MS/MSPro Host Adapter (rev 20)
02:06.4 System peripheral: Ricoh Co Ltd R5C843 MMC Host Controller (rev ff)

und schon gar nicht auf meinem Notebook (Distributionen a-Ubuntu-z getestet).
Fast wie eine Moment der Erleuchtung überkam es mich, Fedora hat etwas geschafft, was ich so lange gewünscht habe.
Ich konnte bisher unter Linux immer nur mit dem Kamera-Usb-Kabel die Fotos rüberziehen, damit ist nun Ende.
Am nächsten Tag verweigerte der Fedora-USB Stick seinen diest mit einem INIT(irgendwas) Fehler. Ich zog mir also die aktuelle DVD aus dem Internet und installierte diese auf meinem Notebook. Alle bekannten Fehler wie das Einfrieren des Laptops beim schließen des Deckels, nicht aufwachen aus dem Standby, und weiters gibt es hier nicht.

Ein Paar Dinge an Fedora funktionieren jedoch nicht so ganz wie ich möchte:

  • Wlan und NM-Applet wollen nicht immer miteinander, manchmal sieht Network-Manager einfach keine Wlan Netze.
  • Wlan will sich einfach nicht in der Uni verbinden. Zu keinem Netz. Zuhause mit dem Dlink Router gehts.
  • yum hinter Proxy ist höllenlangsam wenn überhaupt eine Verbindung zu stande kommt, export http_proxy=”http://proxy:port” hilft
  • Kein Tapping auf dem Touchpad, kein Bug, sondern von Fedora gewollt, einfach von Livna Repo das neue Synaptics Paket installieren.
  • SELinux suckt irgendwie. Habe ich ausgestellt.

Und sonst läuft es an ein paar Stellen einfach noch nicht ganz rund, aber dafür an anderen umso runder.

Fedora hat bei mir also momentan Ubuntu abgelöst.

Kategorienlinux, software Tags: , ,